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Was ist Tarot?

!!! Der Treffpunkt für Tarotinteressierte in Berlin !!!
 
 
UNSER STAMMTISCH TAROT e.V. BERLIN
 
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin, Tarotinteressenten aus Berlin und Brandenburg Kontakte zu vermitteln und die Tarotszene in Deutschland allgemein bekannter zu machen. Daher haben wir die Vereinsgruppe "Tarot e.V. Berlin" ins Leben gerufen. Gerne möchten wir dabei mit Euch über Tarot, Lenormand- und Zigeunerkarten, Legesysteme und alles was mit "Kartenlegen" zu tun hat, diskutieren. Ein geselliges Beisammensein, bei dem sich Gleichgesinnte austauschen. Geeignet für Laien, Fortgeschrittene, Profis oder einfach Neugierige.

Natürlich findet auch im neuen Jahr unser Stammtisch wie gewohnt an gleicher Stelle statt. Bis dahin wünschen wir Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Nächster Stammtisch: Dienstag, 23.03.2010 um 19:00 Uhr


INFO: Unser Neujahres-Interview "Tarot als Gesellschaftsspiel" mit dem
Kulturradio Berlin 92,4 
 


Hier einige Fotos aus unserer gemütlichen Runde

 
Unsere Expertenrunde v.l.n.r.: Sylvia, Antje, Charmaine, Caren und Barbara   Fleißig am diskutieren... Ina & Sylvia
 
 
Sylvia & Antje   Barbara (mitte) unsere Astrologin & Gabriela (rechts)
 
 
Ganz links: Caren, begeisterte Crowley-Kartenlegerin, Barbara und Andreas   Gabriela mit Petra, der Inhaberin unseres gemütlichen Cafes
 
Besucht unseren Stammtisch im:

Cafè Gralow
Markelstraße 48
12163 Berlin-Steglitz
(U9 Walther-Schreiber-Platz)


Infos & Anmeldungen unter:
0 30 / 66 09 80 82 oder 01 76 / 20 35 02 16
Per E-Mail:
info@tarotberatungberlin.de


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Was ist Tarot?

Der oder das Tarot ist ein Kartenorakel. Es besteht aus 78 Karten, die sich in zwei Hauptgruppen unterteilen:
Die Großen Arkana (lat. Geheimnisse) bestehen aus 22 Karten und die Kleinen Arkana aus 56 Karten. Während sich die Großen Arkana aus 22 Einzelmotiven zusammensetzen, sind die Kleinen Arkana in vier Sätze (Kelche, Münzen, Schwerter und Stäbe) unterteilt, wobei ein Satz aus 14 Karten besteht.


Hierbei verdeutlichen die Großen Arkana den "Lebensweg" des Menschen. Das macht sie so einzigartig. Genau hier liegt die tiefe Bedeutung, das eigentliche Herzstück des Tarot. Wer diese Zusammenhänge begreift, wer sie als Bilder auf dem Lebensweg erkennt, findet in den Großen Arkana eine Orientierungshilfe von faszinierender Klarheit.
Tarot ist eine Brücke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.


Mehr zum Thema Tarotgeschichte erfahren Sie hier.



 
Die Symbolik der Tarotkarten in der Großen Arkana
(Rider-Waite Tarot)

Copyright © Gabriela Füssel
 
0 Der NARR
·         weiße Rose - Symbol des Reinen, unschuldige Liebe und Leidenschaft;
·         weiße Sonne - Symbol der ganzheitlichen Lebenskraft, das reine Licht
          des Geistes
·         schwarzer Stab - Kraft des Geistes als unbewusstes Potential
·         Beutel - beinhaltet das unbewusste ewige Wissen
·         Hund - symbolisiert das Triebhafte, das Instinkthafte, die Sexualität,
          auch Wegweiser
·         Geste der Arme: “Wie oben so unten“. Das Individuum als Bindeglied
          zwischen Himmel und Erde.
·         0 - Ursprung des irdischen Lebens. Das bereits Vorhandene, aber nicht
          Koordinierte. Das geordnete Chaos. Die Zahl, die alleine nichts, aber mit  
          anderen Zahlen ein Vielfaches ist.
 
I Der M
AGIER
·         Roter Mantel: Symbolisiert Energie, Leidenschaft und Wille.
          Rot: Feuer zielgerichteter Aktivität, (als Umhang auch Hinweis auf
          Verschwiegenheit). Weiß: innere Reinheit und Vollkommenheit.
·         Handbewegung - Der Mensch als Vermittler zwischen zwei Welten:
          der irdischen und der überirdischen Ebene, dem Mikro- und dem
          Makro-Kosmos.
·         Rote Rose: christliches Symbol für Wiedergeburt, göttliche Liebe
          und Fruchtbarkeit/Erfüllung.
·         Weiße Lilie: Symbol des Lichtes, der seelischen Reinheit. Sublimierung der   
          phallischen Kraft, die mehr bedeutet als Sexualität
·         Lemniskate: Unendlichkeitssymbol, die ewige Wandlung. Verkörperung der
          urzeitlichen universalen Kräfte; die liegende Acht.
·         Schlange – Uroborus - Gürtel: Ewigkeit und Vollendung im Geiste; um den  
          Bauch zeigt die Begrenzung auf den eigenen Raum, bzw. auf die irdisch-
          materielle Ebene.
·         Tisch: Symbol der Verfestigung, des Gegenständlichen. Das irdische Dasein.
          Stab:               Kraft des Willens, des Feuers.
          Kelch:              Kraft des Gefühls, des Wassers
          Schwerter:       Kraft des Verstandes, der Luft
          Münzen:           Kraft des Körpers, der Erde
·         1 - Der Impuls, die männl./aktive Kraft, Yang; die offenbarte und konkret  
          gewordene Einheit. Die Zahl. die in allen Zahlen enthalten ist. Das Impuls    
          gebende Prinzip.
 
II Die HOHEPRIESTERIN
·         Säulen = B-Boas: J-Jachim:
          Boas: zunehmender Mond, d.h. Wachstum und Segen.
          Jachin: abnehmender Mond, d.h. Verfall und Fluch
·         Kreuz - Vereinigung der Gegensätze in den Naturkräften (Naturkreuz)
·         Kopfschmuck - a) zwei Kuhhörner - in der ägyptische
          Mythologie galt der Himmel als riesige Kuh, Symbol. für das
          weibliche Prinzip von Nahrung und Schutz.
          b) wechselnde Mondphasen für das rhythmische kosmische Geschehen.
 
Hinweis auf die drei Mondphasen und die 3-fache Mondgöttin Isis:
Zunehmender Mond: Göttin der geweihten Jungfrau
Vollmond: Hohepriesterin als Vertreterin der Göttin.
Abnehmender Mond: Die Todesbotin.
 
·         Gewand - weich fließend, dem Wasser ähnlich, als dem weiblichen
          zugeordneten Element
·         Tora - die Gesetze Gottes (Gesetzbücher Moses), die Schöpfungsordnung.
·         Granatäpfel: Symbol der Fruchtbarkeit, weibliche Schönheit (Form des
          Lebensbaumes)
·         Palmen: Erneuerung des Lebens, Auferstehung, männlichen Sexualität.
·         2 - Zahl der Dualität, des Zwiespaltes. Das empfangende Prinzip.
 
III Die HERRSCHERIN
·         Kornähren: Symbol der Erdgöttinnen wie z.B. Demeter (griech.) -
·         Göttin des Korns und der Erdfruchtbarkeit oder der sumerischen
          Göttin Ishtar.
·         Kopfschmuck:12-teiliges Diadem als Hinweis auf die Tierkreiszeichen,
          dem universellen, kosmischen Zusammenhang, die 12 Monate
          des Jahres
·         Zepter: Mit Kugel als weltliches Symbol, Regentschaft für die
          Fruchtbarkeit dieser Welt
·         Quelle: Verbindung von zwei Ebenen, Symbol von Geburt
·         Fluss: fließende Lebenskraft
·         Venuszeichen: Göttin der Liebe und Schönheit,Prinzip der Harmonie,des  
          Ausgleichs und der künstlerischen Gestaltung
·         3: Zahl der Synthese und Harmonie. Sie repräsentiert das Lösen der
          gegensätzlichen Spannung durch die Geburt eines dritten, vereinigenden    
          Prinzips. Das versöhnende, weiterführende, wandelnde Prinzip.
 
IV Der HERRSCHER
·         Widderköpfe: Zeichen des Widders als 1. Tierkreiszeichen: neues Leben aus
          Stabilität beginnt. Der Rhythmus unseres irdischen Lebens ist in der Symbolik
          der Tierkreiszeichen erkennbar.
          Auch weil Widder dem Herrscher astrologisch ist (lt. Golden Dawn -
          hermetischer Orden der goldenen Morgendämmerung)
·         Vier Widderköpfe am Thron: Symbol von Kraft, Aggression, Ordnung und  
          Stärke
·         Zepter - Symbol der Macht; in der rechten Hand weist auf den
          verstandesgemäßen Aspekt.
          Henkelkreuzes (Ankh): Vereinigung des Lebens - was war, was ist und was
          sein wird.
·         Reichsapfel: Symbol der irdischen Welt und rationales Verständnis der  
          Gesetzmäßigkeiten auf der physischen Ebene.
·         Steinerner Thron: kantig als Hinweis auf die materielle konkret erfahrbare
          Welt. Beschränkung des irdischen Lebens auf bestimmte Ordnungsprinzipien.
·         Gewand: rot und aus Eisen, die darunter liegende Rüstung als Hinweis auf den
          Mars als Prinzip der Kraft, Energiepotential und Führungsanspruch.
·         4: Zahl der konkreten Organisation, der Vernunft und Stabilität, der Ordnung
          und Orientierung.
 
V Der HIEROPHANT
·         Säulen gleicher Farbe: zwei Aspekte ein und derselben Kraft; das Wesentliche
          ist gleich.
·         Kreuz in der Hand: 4 Querbalken symbolisieren die vier
          kabbalistischen Welten. In der linken Hand als Hinweis auf die innere,
          intuitive Handlungsebene.
·         Kalvarienkreuz, bedeutet: Vereinigung von Gegensätzen durch Opfer und
          Leiden. Auf den Schuhen das Naturkreuz, weist auf die Vereinigung von
          Gegensätzen in Harmonie.
·         Krone: dreifach als Zeichen der Zuständigkeit über Himmel, Erde und Hölle.
·         Handbewegung der rechten Hand: der offenbarte und doch im Verborgenen
          liegende Teil der Lehre in der Bewusstheit (rechte Hand).
·         Schlüssel: Schlüsselgewalt, geistige Kraft als Zugang in das Verborgene.
·         Zwei gekreuzte Schlüssel: als Symbol für Bewusst- und Unterbewusstsein,
          sowie dem Weg zur Erkenntnis;die Botschaft des Spruchs am Tempel zu
          Delphi: "Erkenne dich selbst!"; denn du bist das kleine Abbild von einem
          Großen Ganzen.
·         5: Zahl der geistigen Inspiration, der Spiritualität, des Geistigen. Die vier
          kardinalen Punkte sind in einem Mittelpunkt vereint.
 
VI Die LIEBENDEN
·         Adam: Baum des Lebens
·         Eva: Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, um den sich eine
          Schlange windet.
·         Engel: Raphael, der Schutzengel der Liebenden der aus dem Licht
          kommt und seinen Segen für die Vereinigung von Mann und Frau gibt.
·         Berg: Symbolisiert die Verbindung der Gegensätze und steht für
          Höhepunkte.
·         Die Karte zeigt die Anziehungskraft der Gegensätze.
·         6: Zahl der Vollständigkeit, welche aus sich herausgeht. Zahl der
          Ambivalenz, aber auch des Fortschritts und der Evolution. Zwei göttliche
          Dreiecke bilden das Quadrat irdischer Realität.
 
VII Der WAGEN
·         Wagen/Sphinx: Symbol für Beweglichkeit und Dynamik. Sinnbild
          der menschlichen Seele mit ihren Polaritäten. Symbolischer Hinweis
          auf Gott Helios mit seinem Sonnenwagen oder Apoll,
          dem Schutzpatron von Leben, Licht und Heilung. Apoll war auch der
          Gott der Selbstdisziplin, der Sittlichkeit und der Herrschaft des Gesetzes.
          Die psychische Grundenergie oder Libido wird oft als Pferd symbolisiert;
          der Wagenlenker hat seine tierischen Instinkte zu bändigen und zu zügeln.
·         Achtzackiger Stern: Hinweis auf die Lemniskate, das Unendlichkeitssymbol,  
          d.h. der Zusammenhang von kosmischen und irdischem Geschehen.
·         Quadrat auf der Brust: Hinweis auf die irdische Realität, Verfestigung und  
          Begrenztheit.
·         Kreiselähnliche Zeichen: indisches Symbol für die Vereinigung männlicher und
          weiblicher Energien.
·         Mondphasen auf den Schultern: Hinweis des zeitlichen Zyklus allen
          Geschehens, der zu beherrschen ist.
·         Zwei Gesichter: Masken für Urim und Thummim, die von den Hohepriestern
          zur Befragung von Gottes Willen benutzt wurden. Die Maske als Rüstung -  
          die vom Ego getragene Maske der äußeren Erscheinung.
·         Krone: Symbol der Herrschaft und des psychischen Gleichgewichtes.
·         Zepter: Symbol für die Autorität seines unerschütterlichen Willens.
·         Panzerhemd: alchemistische Symbole als Hinweis auf das umfangreiche
          Wissen, das in uns verborgen ist.
·         Stadt/Festung: Symbol der Sicherheit, des Elternhauses usw.
·         Stab: nach unten gerichtet, d.h. die Macht dem Willen unterordnen
·         7: Zahl des Schicksals und der Wandlung. Zahl göttlicher (3) und irdischer (4)
          Harmonie.
          Für die Pythagoreer Krisenzahl, die mit Krankheiten in Verbindung gebracht
          wurde.
 
VIII (XI) Die GERECHTIGKEIT
·         Dreizackige Krone: steht für Körper, Seele und Geist.
·         Lila Vorhang: Abgrenzung, symbolisiert das, was uns an Wissen bewusst
          zugänglich ist
·         Quadrat: die irdisch-materielle Welt
·         Waage: Symbol des Ausgleichs
·         Schwert: Symbol der Unterscheidung, Entscheidung und Vollstreckung
·         Roter Mantel: Das Mars-Prinzip
·         Grüner Kragen: Das Venus-Prinzip (die Tochter von Mars/Venus heißt:
          Harmonia )
·         Rechter Fuß (sichtbar): die bewusste Seite leben
·         8: Zahl der Gerechtigkeit (Griechen); Symbol der Ewigkeit und Vollendung;
          Punkt des Gleichgewichtes zwischen äußerer Welt des Körpers und dem
          inneren Reich des Geistes.
 
IX Der EREMIT
·         Laterne: das Licht der okkulten Wissenschaft. Licht, als Wegweiser,
          Lebensflamme, inneres Wissen, Licht des Göttlichen, Weisheit, Intellekt,
          Führung, Vorsicht und Aufmerksamkeit
·         Kutte: Symbol des Verborgenen, Geschützten
·         Stab: Symbol der Lebenskraft und Führung in die richtige Richtung aber
          auch fester Standpunkt. Der schwarze Stab des Narren ist zur goldenen
          Stütze des Weisen geworden. Die unbewusste Weisheit des Narren am
          Anfang des Lebensweg ist beim Eremit zur Weisheit des Lebens
          geworden.
·         Eis: Kälte und Kargheit als ein Symbol des Zusammenziehens der Kräfte
·         Kapuze: schützt vor Fremdbeeinflussung
·         9: Zahl der Besinnung, Zahl die mathematisch immer auf sich selbst
          zurückkommt.
 
X Das RAD DES SCHICKSALS
·         TAROT: Tar - der Weg, Ro – königlich; TORA - Anweisung/Belehrung;
·         RATO - Verwirklichung; ROTA - Rad des Werdens, AROT - Arbeiten;
          ORAT - Wort/Sprache; ATOR – ägyptischer Gott der Einweihung;
          OTAR – Hören
·         JHVH: Jod - Heh - Vav - Heh der unaussprechliche Name Gottes
·         Alchemistische Symbole:
          oben: Quecksilber/Merkurius
          unten: Wasser
          links: Salz (passiv)
          rechts: Schwefel/Sulfur (aktiv)
·         Schlange: ägyptischer Gott Typhon; Gott der Zerstörung/Verwirrung; die
          Schlange Seth
·         Anubis: ägyptischer Gott der Seelen der Toten; Spender eines neuen Lebens
·         Sphinx: Verkörperung der Polaritäten
·         Adler oben rechts: Wasser, Kelche, Heh
·         Engel oben links: Luft, Schwert, Vau
·         Stier unten links: Erde, Pentakel, Heh
·         Löwe unten rechts: Feuer, Stäbe,Yod
·         symbolisieren die vier festen Tierkreiszeichen: Wassermann, Skorpion, Löwe,
          Stier; die vier Wächter des Himmels
·         10: Symbolisiert Neuanfang und Vollendung des Vorausgegangenen;
          traditionell gilt sie als perfekte Zahl (Symbol: Kreis oder Rad); Zahl der
          Vollkommenheit in der die Vielfalt wieder zur Einheit wird.
 
VIII (XI) Die KRAFT
·         Löwe: Symbol für Stärke, Weisheit, aber auch Leidenschaft und die
          animalische Natur des Menschen;die Beherrschung des Löwen zeigt die
          Aussöhnung mit den Begierden des Instinktes; hierdurch werden die im
          Schatten eingeschlossenen Energien befreit und der bewusste Verstand
          mit den lange Zeit verlorenen Pfaden vereint, die zum inneren Zentrum
          führen.
·         roter Löwe: alchemistisches Symbole der Kräfte des Instinktes;
          bzw. alchemistisches Gold
·         Blumengirlande: Führung des Löwen durch das sanfte Joch des göttlichen
          Gesetzes; d.h. eher Sanftmut und Geduld als Härte führen zur Erkenntnis.
·         Allgemeine Bedeutung: Die Frau versteht die Kunst, einen harmonischen
          Einklang zwischen Mensch und Tier herzustellen. Frieden zwischen der
          zivilisierten und der animalischen Natur des Menschen.
·         Lemniskate: Die Dauerhafte und lebendige Verbindung zwischen der Natur
          des Menschen.
·         11: traditionell als Zahl der Verletzlichkeit, Gefahr und Übertretung von
          Grenzen; auch: Zahl der Sünde (1 Schritt über die 10 Gebote hinaus);
          zweifache Wiederholung der Zahl 1 und so der Zahl 2 ähnlich, d.h. Spannung,
          Gegensatz und die Aufgabe um die Versöhnung von auseinander strebenden
          Eigenschaften.
 
XII Der GEHÄNGTE
·         Tau-Kreuz: entspricht dem T im hebräischen. Alphabet; Symbol der  
          Einweihung in spirituelle Mysterien; die Tiefe des eigenen Seins entdecken.
·         Die Haltung des Hängenden steht für das Wachstum in die Tiefe, und der
          Heiligenschein zeigt, dass dadurch und durch die umgekehrte Betrachtung der
          Welt Erleuchtung gefunden werden kann.
·         Beine: bilden das Gnostikerkreuz; hängt am rechten Bein (Bewusstheit). Das
          Kreuz der Beine symbolisiert das Irdische, während das Dreieck der Arme für
          das Göttliche steht. Hierdurch wird die Problematik gezeigt. Das Irdische steht
          über dem Göttlichem = eine verkehrte Welt.
·         Heiligenschein: Symbol der Erleuchtung; der höheren Erkenntnis
·         Triebe: symbolisieren, dass sich neue Kraft aufgebaut hat
·         12: Symbol der Erneuerung und Erlösung; Kombination aus 1 und 2, d.h.
          Wechselwirkung von Einheit und Dualität aus der eine dritte Dimension
          entsteht.
 
XIII Der TOD

·         Rose auf dem Banner: symbolisiert die Verwandlung
·         fünfblättrig: umgekehrtes Hexagramm weist auf destruktive Kräfte;
          die scheinbare Herrschaft der Materie über den Geist
·         Fluss: in verschiedenen Mythologie bezeichnet als Styx, Luthe oder
          Aderon; das Übersetzen der Toten auf das andere Ufer, eine andere Ebene
          des Seins; darauf das Totenboot des Pharaos, der Weg zu neuem Leben
·         rote Feder: alchemistische Zeichen für den Stein der Weisen, der die Sonne in
          sich bergen soll
·         Sonne: im Hintergrund als Symbol der Unsterblichkeit
·         Figuren vor dem Tod: sind alle gleich König, Kind und Frau kniend, der
          Geistliche begegnet dem Tod aufrecht, Kraft seines Glaubens
·         Die Menschen schreiten der Nacht entgegen und können nur wahrnehmen,
          dass es immer schwärzer werden wird. Ihre Richtung geht weg vom
          Sonnenaufgang. Der Tod hingegen reitet zum neuen Sonnenaufgang und
          macht dadurch deutlich, dass der Mensch auch in finsteren Zeiten auf einen
          neuen Morgen vertrauen darf und soll.
·         13: gilt überwiegend als Unglückszahl, kommt aber auch als Glückszahl in
          verschiedenen Völkern vor; auch: Hinweis auf Stabilität und Ordnung
          (Quersumme 4)
 
XIV Die MÄSSIGKEIT
·         Engel: Erzengel Michael, Geleiter der Toten ins ewige Licht; der
          schöpferische Aspekt Gottes.
·         Stirn: Zeichen der Sonne, Bewusstheit, Lebenskraft
·         Brust: Dreieck im Quadrat bedeutet das Gesetz der göttlichen
          Dreiheit in der Manifestation. Der irdische Körper ist der Tempel Gottes,
          bzw. das göttliche Wirken auf der Erde. Das Dreieck (Gott)  im Quadrat
          (Körper) bedeutet, dass der Körper der Tempel Gottes ist.
          Gott ist in uns, was die Gesundheit symbolosiert.
·         Faltenwurf: hebräische Zeichen für den Namen Gottes
·         14: gilt als Zahl der Nothilfe; Zahl der Verbindung Einheit (1) und Stabilität
          (4),  die organisches Wachstum, Inspiration und Versöhnung unterschiedlicher
          Teile darstellt.
 
XV Der TEUFEL
·         Engel: Erzengel Auriel (Uriel), der Dunkelheit.
·         Der schwarze Hintergrund und die Fledermausflügel sind Symbole der
          Dunkelheit, der Nacht und der unbewussten Schattenseiten des Menschen.
·         Hörner: gehörnte Ziege von Mendes, griechischer Dämonengott
·         Ziegensymbolik: Ausdruck für Triebhaftigkeit
·         Ketten am Quader: Zeigt wie sehr der Mensch an die blanke Wirklichkeit
          gebunden ist, ohne Sinn für die Überschreitung von Grenzen von
          alltäglichen Verhaltensweisen oder spiritueller Tiefe
·         Hand: in der rechten Hand das Zeichen des Saturn; rechts nach oben, links
          nach unten (vergl. I MAGIER); das Böse als Verkehrung des Guten, welches
          aber stets vorhanden bleibt
·         Stirn: das umgekehrte Pentagramm als Zeichen der schwarzen Magie und
          destruktiver Kräfte.
·         15: Zahl der unbewussten geistigen Kräfte; Versöhnung des Bewusstseins
          mit dem Unbewussten.
 
XVI Der TURM
·         Turm: symbolisiert den Glauben, die schmerzhafte Trennung der Ureltern
          (Himmel und Erde) mit Hilfe des Turmbaus überwinden zu können und zeigt
          zu enge Verhältnisse die aufgebrochen werden müssen
·         Krone: auf dem Turm bedeutet: keine Autorität über sich zu akzeptieren.
·         Blitz: von Gott “berührt“, Symbol für das überwältigende Licht der Wahrheit.
          Der Sturz des menschlichen Geistes, der versucht das Mysterium Gottes zu
          ergründen
·         22 Flammen: Erscheinen in zwei Gruppen, 10 und 12. Sie können als Hinweis
          auf die beiden entsprechenden Karten der Großen Arkana gedeutet werden:
          Die Notwendigkeit (10 Das Schicksalsrad) zur Umkehr (12 Der Gehängte)
·         16: Zahl der Verhärtung (4x4)
 
XVII Der STERN
·         Teich: Wasser als Symbol des Unbewussten; das Wasser des Lebens, bzw.
          die psychische Energie, die notwendig ist, um das Bewusstsein in die höheren
          Sphären zu bringen.
·         Landschaft: Erde als Symbol der realen Welt
·         Stern: achteckig als Symbol der Urbegegnung von Gott und Mensch;
          Symbol für das höhere Streben des Menschen nach Vollkommenheit. In
          der Alchemie Symbol der Imagination, d.h. die Verbindung zwischen den
          Kräften des Unbewussten und der Materie, um etwas Neues zu erschaffen.
·         7 Sterne :3 x 4 = 12 (Tierkreiszeichen, Monate, Zeitfaktor)
          3 + 4 = 7 Zahl der Venus (Harmonie, Ausgeglichenheit) Hinweis auf die 7
          Orakelpriesterinnen der ISIS. - u.a. als die Quelle des Lebenswasser für die
          Seele auf ihrem Weg zu den Sternen
·         Vogel: IBIS oder Mondvogel (Schnabel) als Hinweis auf die Gottheit THOTH,
          der ägyptische Gott der Weisheit. Die Inkarnation des Gottes Thoths als Vogel
          ist Hinweis auf die Verbindung von Himmel und Erde, er gilt als Bote Gottes.
          Der Vogel als Symbol des Vermittlers zwischen Himmel und Erde.
·         17: Quersumme der Karte = 8 (Lemniskate); Symbol für die ewige
          Wandlung
 
XVIII Der MOND
·         Krebs: als Tiergattung, die erste Form des Lebens aus dem Wasser
·         auf das Land; kann sich vor- und rückwärts bewegen, symbolisiert das
          Embryonale, bzw. die auszehrenden, niederen Kräfte des Unbewussten
·         Hund & Wolf: die zivilisierten/kontrollierten Kräfte und die
          triebhaft/animalischen Kräfte im Menschen; der Überlieferung nach auch die
          Wächter der Unterwelt, bzw. der Geheimnisse; z.B. verwandeln sich die
          Schamanen nach langer Vorbereitung in die Gestalt eines Tieres
·         Mond: Symbol des Unbewussten, Träume, Phantasien, Illusionen, Reflexion
          (der Sonne);in früheren Zeiten galt der Mond als Reich der Toten; zugleich
          symbolisierte er den mütterlichen Schoß als zunehmender Mond: Artemis,
          aufsteigende Kräfte; Vollmond: Selene, Vollbesitz der Kräfte; abnehmender
          Mond: Hekate, aus zehrende Kräfte
·         Türme: Symbol der Polarität (Traum und Wirklichkeit);die goldenen Türme
          der ewigen heiligen Stadt Jerusalem
·         Pfad: symbolisiert die Entwicklung der Menschheit, des Lebens; zwischen den
          Türmen heißt: der Ausgang ins Unbekannte
·         18: Zahl der Einsamkeit und Verletzbarkeit; Mond-/Sonnenfinsternisse in
          gleicher Konstellation wiederholen sich alle 18 Jahre
 
XIX Die SONNE
·         Kind: das Symbole für Unschuld, Erneuerung, Befreiung, der
          Unschuldigkeit und Reinheit
·         weißes Pferd: Zeichen einer ganzheitlichen, reinen Energie
·         rote Feder: alchemistisches Zeichen für den Stein der Weisen, der die Sonne
          in sich bergen soll
·         Mauer: Symbol für die menschliche Begrenztheit; sowie als Hinweis,
          dass die Sonne im angemessenen Abstand wärmt und schützt, bei zu
          geringer Distanz jedoch verbrennt sie dich
·         Sonne: Symbol der sich unbegrenzt verausgabende Kraft, größter Kraft und
          Unsterblichkeit und der psychischen Ganzheit, die ungeteilte Vereinigung von
          Bewusstsein und Unbewusstem
·         19: Zahl des "Gesamtkörpers" (astrolog. 12 Tierkreiszeichen + 7 Planeten);
          Mondknoten 19 Jhr. Umlaufzeit im Tierkreis; 19 Jhr. der metonische Zyklus
          (Mondphasen am gleichen Wochentag).
 
XX Das GERICHT
·         Engel: Erzengel Gabriel, der Auferstehung und Offenbarung, Verkünder
·         der göttlichen Botschaft; Westen
·         Banner: Fahne mit Naturkreuz, die Vereinigung der polaren Naturkräfte,
          Vereinigung von allem, was vorher getrennt war; bzw. als Kreuzweg, an dem
          sich zwei entscheidende Impulse kreuzen
·         Sarkophage: Symbol für die Materie, des Egos, der menschlichen
          Begrenztheit.
·         20: Grenzzahl des Menschen (Finger und Zehen); Zahlen über zwanzig
          verlassen die menschliche Ebene; Symbolische Vereinigung des Diesseits mit
          dem Jenseits
 
XXI Die WELT
·         Hermaphrodit: Symbol der Ganzheit, der Einheit, der Vereinigung aller
          Gegensätze, zwei Stäbe - männlich und weiblich in sich vereint
·         Weltenei: die Ellipse als Symbol für den Keim allen Lebens, Vollkommenheit,
          Harmonie, im Gegensatz zum Kreis umschließt das Oval zwei Schnittstellen
          verbunden durch die Lemniskate, verweist auf die kosmische Ordnung, die
          elipsenförmigen Bahnen der Planeten in unserem Sonnensystem
·         4 Himmelswächter: Engel, Adler, Stier und Löwe - Tetramorphen, Sinnbilder
          der Evangelisten in der christlichen Lehre; Symbole für die Vierheit der
          Kräfte, die die Stabilität kosmischer Prozesse gewährleisten. (vergl.: X RAD
          DES SCHICKSALS)
·         21: Symbol der Ausgewogenheit und der perfekten Zahl
 
 
 
 
 
Die Symbole und ihre Bedeutungen
im Rider-Waite Tarot

Anbei möchte ich hier die wichtigsten Symbole aufführen. Meiner Auffassung nach, sind die hier beschriebenen Symbole die, welche die größte Aussagekraft zur Bedeutung der jeweiligen Karte geben.

An erster Stelle ist die jeweilige Karte, dann das Symbol genannt.

DIE WELT: Adler: Herrschaft, ein Symbol des griech. Gottes Zeus, röm. Jupiter.

DER HERRSCHER: Ankh: Leben (das altägyptische Wort "Anch" oder "Ankh" bedeutet "Leben");  das astrologische Venussymbol.

DER GEHÄNGTE: An einem Bein aufgehängt sein: Verräter, Verrat, Opfer

DIE LIEBENDEN & DIE HERRSCHERIN: Baum: Gesundheit und Stärke, das Leben,
Symbol der Göttin, Einheit, das Band zwischen Himmel und Erde. Zwei Bäume: die zwei Bäume Leben und Erkenntnis im Garten Eden.

DIE LIEBENDEN: Berg: Hindernis, die Suche und das Erklimmen großer Höhen, die Suche nach Wahrheit, die Fähigkeit des Verstandes, abstrakte Dinge zu erfassen.

DER TURM: Blitz: Geistig-religiöse Erleuchtung, Offenbarung, Erkenntnis der Wahrheit, das Herabkommen von Macht.

5 DER KELCHE: Burg: Symbol für etwas, das schwierig zu erreichen ist.

DER TEUFEL: Davidstern: Die Vereinigung der Gegensätze, wie oben, so unten, Hinweis darauf, dass jede wahrhafte Analogie umgekehrt angewendet werden muss.

MÄSSIGKEIT: Dreieck: Die Zahl Drei, die Dreifaltige Natur des Universums,Vollkommenheit (gleichseitiges Dreieck) - Feuer, Leben, die Welt des Geistes (Dreieck mit der Spitze nach oben), das männliche Prinzip (Dreieck mit der Spitze nach oben), Luft (Dreieck mit der Spitze nach oben und horizontaler Linie innen), Verstand (Dreieck mit der Spitze nach oben und horizontaler Linie innen), Wasser, die natürliche Welt (Dreieck mit der Spitze nach unten), das weibliche Prinzip (Dreieck mit der Spitze nach unten), die Große Mutter als Erzeugerin (Dreieck mit der Spitze nach unten), Erde (Dreieck mit der Spitze nach unten und horizontaler Linie innen).

KÖNIG DER STÄBE: Eidechse: Schweigen, göttliche Weisheit, Glück (Griechenland und Ägypten), Tod und Auferstehung (Römische Mythologie), das Böse, der Teufel (Christentum).

DIE LIEBENDEN: Engel: Boten Gottes, Mittler zwischen Gott und den Menschen, Mächte der unsichtbaren Welt, Erleuchtung.

9 MÜNZEN: Falke: Der geschulte Geist, Symbol aller ägyptischen Sonnengötter, insbesondere des Horus.

DER NARR: Feder: Symbol der Maat der ägyptischen Göttin der Gerechtigkeit. Damit stets Hinweis auf vollkommene Gerechtigkeit Im Rider-Tarot auf den Karten der Narr, Tod, die Sonne. Im Crowley-Tarot auf der Karte Ausgleichung. Im Tarot von Marseille wirft auf der Karte der Turm eine Feder die Krone ab.
Des weiteren: Wahrheit, Symbol der ägypt. Göttin Maat (Göttin der Gerechtigkeit), Stärke, Triumph, Leichtigkeit.

BUBE DER KELCHE / KÖNIG DER KELCHE: Fisch: Seele, erneuertes und erhaltenes Leben, Unsterblichkeit und Auferstehung (Christentum), Jesus (das altgriech. Wort ICHTHYS (= Fisch) ist ein Akrostichon* für Iesus Christos, Theou Yios Soter = Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser", Ichthys ist der Name des Sohnes der syrischen Göttin Atargatis, Symbol vieler Mondgottheiten.

*Wenn die Anfangsbuchstaben der einzelnen Worte von Wortfolgen, Sätzen oder Versen, die eine bestimmte Aussage beinhalten, hintereinander gelesen ein sinnvolles Wort ergeben, so nennt man dies ein Akrostichon.

DIE LIEBENDEN: Flügel: Spirituelle Natur, Göttlichkeit, die bewegende, schützende und alles durchdringende Macht der Gottheit.

RITTER DER KELCHE: Geflügelter Helm: Bote, Symbol des römischen Gottes Merkur (Bote der Götter), griech. Hermes.

DIE HOHEPRIESTERIN: Geschlossene Schriftrolle oder geschlossenes Buch: Verborgenes Wissen, Wahrheit

DIE HERRSCHERIN: Getreide: Erneuerung, Ernte.

DIE HOEHPRIESTERIN: Granatäpfel: Altes Liebes- und Fruchtbarkeitssymbol, Aphrodite geweiht, Symbol der griech. Göttin Persephone, Tochter der Demeter, Symbol der syrischen Göttin Atargatis, im Alten Testament ein Symbol göttlichen Segens, im Mittelalter ein Symbol für die Auferstehung Christi.

DER MAGIER: Gürtel: Der feste Glaube, Reinheit des Herzens, Ehre, Unbestechlichkeit.

DER MOND: Hummer: Die tiefste Instinktebene, die mit dem Verstand nicht mehr erfassbar ist.

DER NARR / DER MOND: Hund: Treue, Instinkt

KÖNIGIN DER STÄBE: Katze: Intuition und Wahrnehmung, Fruchtbarkeit, Freude, Symbol der ägypt. Göttin Bastet (Göttin der Freude), der Kater ist ein Symbol des ägyptischen Sonnengottes Ra.

AS DER KELCHE: Kelch - Das Element Wasser: Überfluss (großer Kelch oder viele Kelche), Einfachheit, Unschuld, Erinnerung, das potentiell Mögliche der Zukunft.

DER HERRSCHER / DER HIEROPHANT:
Kreuz: Glaube, Schicksal, Bestimmung
Krone: Hohes Ansehen

DER HERRSCHER / KRAFT: Lemniskate: Unendlichkeit

DER MAGIER: Lilie: Reinheit, Frieden, Auferstehung, Vereinigung weiblicher und männlicher Energie.

KRAFT / KÖNIGIN DER STÄBE / 2 KELCHE: Löwe: Macht und Stärke, edler Charakter, Leidenschaft, Wildheit, Sonne, Christus (als der Löwe von Juda), Auferstehung, Einsamkeit, Eremit, Süden. Im alten Griechenland war die Darstellung des Gottes Chronos (röm. Saturn) mit dem Kopf eines Löwen ein Symbol, bzw. die Personifikation des Aion (Aeon), der Zeit und des Schicksals.
 
DER WAGEN / DIE SONNE: Mauer: Schutz, Übergang zwischen einem geheiligten Bezirk und der profanen Welt, Trennung der lichten Welt von der äußeren Finsternis.

DER MOND / 8 KELCHE: Mond: Seele, Symbol der griech. Göttin Artemis, röm. Diana (Mondsichel des Neumonds), Unbeständigkeit, Unzuverlässigkeit. Die Mondkrone, manchmal auch als Isiskrone bezeichnet, symbolisiert den Mond in drei Phasen: zunehmend, voll und abnehmend.
Münze - Das Element Erde: Materielle Dinge, die materielle Ebene. Anstelle von Münzen können im Tarot auch Scheiben oder Pentakel stehen.
Narr – Unerfahrenheit: Dummheit, verborgene Weisheit, Leichtgläubigkeit. Palme, Rechtschaffenheit, Berühmtheit, Triumph, Sieg, Jubel.

DER TEUFEL: Pentagramm: (Drudenfuß, Hexenfuß): Symbol der Weißen Magie (Spitze nach oben), Symbol der Schwarzen Magie (Spitze nach unten), Venussymbol (Pentagrama Venusis), die fünf Wunden Christi (Christentum). Steht SALUS an den fünf Spitzen des Pentagramms, so bedeutet es die fünf Sinne und Gesundheit.

DIE SONNE / RITTER DER KELCHE, -der SCHWERTER, - der KELCHE und – MÜNZEN: Pferd: Symbol für Sonnengötter, Symbol für Götter des Meeres, in Griechenland dem Meeresgott Poseidon (röm. Neptun) heilig, Seelengeleiter (Psychopompos), Edelmut, Ausdauer, Schnelligkeit, dynamische Kraft, Sieg (weißes Pferd), Übergang von einer Ebene zur anderen (geflügeltes Pferd), Symbol der Dichter und Schriftsteller (geflügeltes Pferd, spez. Pegasus), Glück und Reichtum (China). In der chinesischen Mythologie trägt ein geflügeltes Pferd das Buch der Lehre auf dem Rücken.

MÄSSIGKEIT: Quadrat: Die Zahl Vier, die Erde, Unwandelbarkeit, Begrenzung, Form, Dauer, Stabilität, Ehrlichkeit, Geradheit, in der sakralen Architektur: transzendentes Wissen.

RAD DES SCHICKSALS: Rad: Sonnensymbol, weltumspannende Herrschaft, der Kreislauf des Lebens, Wiedergeburt und Auferstehung, Veränderung und Wechsel, die Zeit, das Schicksal.

DIE HERRSCHERIN: Reifes Korn: Symbol der griechischen Göttin Demeter, röm. Ceres

DER NARR / DER MAGIER / 9 SCHWERTER / KÖNIGIN DER MÜNZEN:
Rose: Verlangen (rote Rose), Liebe (rote Rose), Leidenschaft (rote Rose), Reinheit, Verlangen nach Reinheit (weiße Rose), ein Symbol der Venus, Verschwiegenheit (Christentum), Symbol für Maria als Himmelskönigin (Christentum).

DIE HOHEPRIESTERIN / DER HIEROPHANT / GERECHTIGKEIT:
Säule: Weltachse, Stabilität, Erhebung des Heiligen über das Profane. Schwarze Säule: weiblich, weiße Säule: männlich, Zwillingssäulen: die himmlischen Zwillinge. Eine schwarze und eine weiße Säule zusammen in einer Darstellung symbolisieren die Zweipoligkeit, insbesondere die dualistische Erscheinung der Götter und androgyne* Götter. Sie sind auch ein Symbol für Zeit und Raum. Das Hindurchgehen zwischen zwei Säulen symbolisiert den Eintritt in eine andere Welt oder ein neues Leben.

*Der aus dem altgriechischen stammende Begriff "androgyn" bedeutet "zweigeschlechtlich". Damit ist die Vereinigung, bzw. das Vorhandensein beider Geschlechter in ein und dem selben Wesen gemeint. Dem gegenüber ist ein Hermaphrodit ein doppelgeschlechtliches Wesen, welches sowohl männliche, als auch weibliche Geschlechtsmerkmale besitzt. Bei einem Androgyn und einem Hermaphroditen handelt es sich um zwei unterschiedliche Wesen, die aber im Sprachgebrauch oft miteinander verwechselt werden.

Scheibe - Das Element Erde: materielle Dinge, die materielle Ebene.  Anstelle von Scheiben können im Tarot auch Münzen oder Pentakel stehen.

DIE LIEBENDEN / 7 KELCHE:
Schlange: Wiedergeburt, Unsterblichkeit, Weisheit, die ursprüngliche Energie des Unbewussten, Falschheit, Sataan, das Böse (Christentum). Schlangen sind ein Attribut vieler weiblicher Gottheiten. Im alten Ägypten repräsentierten sie die weibliche Seite der Urgötter im Schöpfungsmythos von Hermopolis.

DER HIEROPHANT: Schlüssel: Verantwortung, die Lösung eines Problems, Wissen. In der Deutungstradition der Lenormand-Karten ist der Schlüssel ein Symbol für etwas, dass bestimmt eintreffen wird.

Schwert - Das Element Luft:
der Verstand, das Denken, der Intellekt. Sense - Gefahr, Ende.

Sonnenblume: Kraft der Sonne, Liebe zum Leben (da sich die Sonnenblume mit der Sonne dreht), langes Leben.

DER WAGEN: Sphinx:
Mysterium, Rätsel, Weisheit, Wachsamkeit, Macht, Stärke, Androsphinx (Löwenleib mit Menschenkopf): der menschliche Geist, der die tierischen Instinkte überwindet, Criosphinx (Löwenleib mit Widderkopf): Schweigen, griechische Sphinx (Löwenleib mit Frauenkopf, meist auch mit Flügeln: das geheimnisvolle, Rätsel.

DER TURM / DER TOD / DER MOND: Turm:
Kraft, Schutz, Langlebigkeit, Einsamkeit.

DER MAGIER: Uroboros:
Ewigkeit. Der Magier trägt auf vielen Tarotdarstellungen einen Uroboros (eine sich in den Schwanz beißende Schlange) als Gürtel.

9 MÜNZEN / 10 MÜNZEN / KÖNIG DER MÜNZEN: Weintrauben: Unsterblichkeit, Fruchtbarkeit, Opfer, ein Attribut des griechischen Gottes Dionysos (röm. Bacchus).

DER TEUFEL: Ziege & Ziegenbock:
Lust, Sinnlichkeit, überschäumende Lebenskraft, Überlegenheit, der Teufel (Christentum).



Quellennachweis:

World Wide Web

www.zeitzuleben.de
www.tarotwelten.de
www.tarot.de
www.kartenlegen-info.de
www.13feen.net
www.tarot-info.de
www.gitta-mallek.com


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Hajo Banzhaf, "Gut beraten mit Tarot", 2005
Anna Haebler, "Tarot-Was die Karten verraten"

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